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Dreifach-Magnesium
Ver productoWenn wir über Nahrungsergänzungsmittel sprechen, sorgen nur wenige für so viel Verwirrung wie Magnesium – ein essentielles Mineral für mehr als 300 biochemische Reaktionen im Körper, entscheidend für Energie, Muskelfunktion, das Nervensystem und die Erholung. In den letzten Jahren ist jedoch eine wiederkehrende Frage aufgekommen: Macht Magnesium dick, hilft es beim Abnehmen – oder ist das alles nur ein Mythos?
Die Realität ist, dass immer mehr Menschen Magnesium wegen Stress, Muskelkrämpfen oder Schlafproblemen einnehmen, aber es gibt viele falsche Vorstellungen über seinen Einfluss auf das Körpergewicht. Einige denken, es könne „aufblähen“ oder Wasser einlagern; andere glauben, es helfe direkt bei der Fettverbrennung.
In diesem Artikel klären wir, was wahr ist – und was nicht. Du wirst verstehen, warum Magnesium keine Kalorien liefert, wie es indirekt Stoffwechselprozesse beeinflusst und welche Rolle es bei deinem Körpergewicht spielen kann – oder auch nicht.
Macht Magnesium dick? Was die wissenschaftlichen Daten wirklich sagen
Die kurze Antwort ist einfach: Nein, Magnesium macht nicht dick. Es enthält keine Kalorien, erhöht nicht die Fettmasse und löst keine Stoffwechselmechanismen aus, die die Speicherung von Energie fördern. Dennoch hält sich der Mythos aus verschiedenen Gründen.
Zum einen verknüpfen manche Menschen Nahrungsergänzungsmittel mit einem Gefühl von Blähungen oder Wassereinlagerungen, aber das wird nicht durch Magnesium verursacht, sondern durch andere Faktoren: langsame Verdauung, hormonelle Schwankungen oder die Einnahme des Supplements zu nah an sehr üppigen Mahlzeiten.
Magnesium steigert auch nicht den Appetit und verändert den Stoffwechsel nicht so, dass Gewichtszunahme begünstigt würde. Tatsächlich wird Magnesium im Darm aufgenommen und überschüssiges Magnesium wird leicht über die Nieren ausgeschieden – es sammelt sich also nicht im Körper an.
Zusammengefasst: Wenn du gehört hast, dass Magnesium zur Gewichtszunahme führt, handelt es sich um einen Mythos ohne wissenschaftliche Grundlage. Was hingegen stimmt: Ein Magnesiummangel kann Energie, Schlafqualität und Blutzuckerkontrolle beeinträchtigen – und das kann indirekt dein Gewicht beeinflussen, aber nicht wegen des Minerals selbst.
Hilft Magnesium beim Abnehmen? Seine tatsächliche Rolle im Stoffwechsel
Auch wenn Magnesium allein nicht schlank macht, beteiligt es sich an Prozessen, die die Gewichtsabnahme erleichtern können, wenn sie mit einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung kombiniert werden:
- Verbessert die Insulinsensitivität: Magnesium spielt eine Rolle bei der Regulierung von Glukose und Insulin. Gute Magnesiumwerte helfen, Blutzuckerspitzen und Heißhunger zu vermeiden – das unterstützt eine bessere Appetitkontrolle.
- Reduziert stille Entzündungen: Ein Magnesiummangel wird mit höherer Entzündung in Verbindung gebracht – ein Faktor, der Fettabbau erschwert und den Stoffwechsel verlangsamt.
- Optimiert Schlaf und Hungerhormone: Schlafmangel erhöht Ghrelin (Hungerhormon) und senkt Leptin (Sättigungshormon. Da Magnesium zu tieferem, erholsamem Schlaf beiträgt, kann es helfen, diese Signale zu regulieren und Überessen zu vermeiden.
- Fördert Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit: Magnesium ist wichtig für Muskelkontraktion, Energieproduktion und Regeneration. Wer sich energiegeladener fühlt, trainiert intensiver – und verbrennt dadurch mehr Kalorien.
Daher gilt: Magnesium ist kein „Fatburner“, aber es schafft ein günstigeres Stoffwechselmilieu, sodass dein Körper mit Gewicht und Energie besser umgehen kann.

Warum Magnesiummangel das Abnehmen erschweren kann
Auch wenn Magnesium nicht direkt schlank macht, kann ein Mangel deine Abnehmversuche deutlich behindern. Denn niedrige Werte beeinträchtigen wichtige Prozesse des Stoffwechsels und des Wohlbefindens:
- Mehr Müdigkeit und weniger Aktivität: Magnesium ist essenziell für die Energieproduktion. Bei Mangel fühlen sich viele erschöpft und weniger motiviert, sich zu bewegen oder zu trainieren.
- Verschlechterte Blutzuckerkontrolle: Ein Mangel kann Insulinresistenz begünstigen, was zu Heißhunger, Lust auf Süßes und erhöhter Fetteinlagerung – besonders am Bauch – führt.
- Erhöhtes Stress- und Cortisolniveau: Magnesium reguliert das Nervensystem. Fehlt es, bleibt der Körper länger in Alarmbereitschaft. Cortisol steigt – eine hormonelle Situation, die Fetteinlagerung begünstigt und Fettabbau erschwert.
- Verdauungsprobleme oder Verstopfung: Ein träger Darm kann zu Völlegefühl oder „Gewichtsstillstand“ führen. Magnesium unterstützt die Muskelentspannung – auch im Darm – und kann den Transit erleichtern.
Insgesamt gilt: Magnesium selbst macht weder dicker noch schlanker, aber ein Mangel kann zentrale Körperfunktionen stören, die das Abnehmen schwieriger und weniger nachhaltig machen.
Magnesium-Arten: Welche solltest du wählen?
Nicht alle Magnesiumformen werden gleich gut aufgenommen oder wirken auf die gleiche Weise. Die richtige Wahl kann den Unterschied machen – je nach deinem Ziel:
- Magnesiumglycinat: für Schlaf, Stress und innere Ruhe. Eine der am besten verträglichen Formen mit hoher Bioverfügbarkeit. Ideal, wenn du Schlaf verbessern, Stress reduzieren oder emotionales Essen kontrollieren möchtest.
- Magnesiumcitrat: für Verdauung und Darmträgheit. Wirkt mild und unterstützt den Darm. Hilfreich, wenn Verstopfung oder Blähungen deine „Gewichtswahrnehmung“ beeinflussen.
- Magnesiummalat: für Energie und Müdigkeit. Empfohlen für Menschen mit Energiemangel oder für sportliche Leistung. Unterstützt die ATP-Produktion und damit indirekt den Kalorienverbrauch.
- Kombinationen / Komplexe: mehrere Magnesiumsalze. Sinnvoll für einen umfassenderen Ansatz: Energie tagsüber, Muskelerholung und Schlafverbesserung. Gut geeignet für aktive Menschen oder mehrere Ziele.
Die Wahl der passenden Form hilft, die Wirkung von Magnesium in deiner täglichen Routine zu optimieren – aber keine davon führt allein zu Gewichtszunahme oder -verlust. Magnesium verbessert Prozesse, die zu einem balancierten Stoffwechsel beitragen.
Empfohlene Dosierung und bester Zeitpunkt für die Einnahme
Auch wenn Magnesium das Körpergewicht nicht direkt beeinflusst, können richtige Dosierung und Timing seine Effekte auf Energie, Schlaf und Stoffwechsel verstärken.
Empfohlene Tagesdosis: Ernährungsrichtlinien empfehlen ungefähr: Männer: 350–400 mg/Tag, Frauen: 300–320 mg/Tag. Sportler oder Menschen mit hohem Stresslevel können etwas mehr benötigen – innerhalb sicherer Grenzen.
Die meisten Nahrungsergänzungsmittel liefern zwischen 150 und 400 mg pro Portion, je nach Form und Ziel.
Wann einnehmen? – abhängig von Form und Ziel:
- Für Schlaf & Stressreduktion: abends, besonders Glycinat oder Bisglycinat, da sie entspannend wirken.
- Für Energie & Leistung: morgens oder vor dem Training. Malat oder Threonat eignen sich gut gegen Müdigkeit.
- Für Verdauung & Transit: morgens – Citrat wirkt besonders gut, wenn es früh am Tag eingenommen wird.
Wer sollte Magnesium supplementieren?
Auch wenn grundsätzlich jede Person von guten Magnesiumwerten profitiert, gibt es bestimmte Gruppen, für die eine Supplementierung besonders hilfreich ist – für Energie, Stoffwechsel, Schlaf und allgemeines Wohlbefinden:
- Menschen mit hohem Stress oder Angstzuständen: Dauerstress verbraucht Magnesium schneller. Ein Mangel zeigt sich oft in Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen oder emotionalem Essen.
- Sportler & aktive Personen: Magnesium ist wichtig für Muskelkontraktion, Energieproduktion und Regeneration. Häufiges Training erhöht den Bedarf.
- Menschen mit schlechtem oder unregelmäßigem Schlaf: Magnesium kann helfen, das Nervensystem zu beruhigen und Schlafqualität zu verbessern – entscheidend für Appetitregulation und Gewicht.
- Magnesiumarme Ernährung: Wenig Gemüse, Hülsenfrüchte oder viele stark verarbeitete Lebensmittel erhöhen das Mangelrisiko. Häufig auch bei sehr restriktiven oder kalorienarmen Diäten.
- Verdauungsprobleme / träger Darm: Citrat und bestimmte Formen können die Darmbewegung unterstützen – ohne Gewöhnungseffekt.
- Insulinresistenz oder Stoffwechselstörungen: Magnesium ist wichtig für die Blutzuckerregulation. Eine ausreichende Versorgung verbessert die Glukoseantwort.
Fazit: Nach Durchsicht der wissenschaftlichen Daten ist die Antwort klar: Magnesium macht weder dick noch schlank. Es liefert keine Kalorien, erhöht nicht die Fettmasse und wirkt auch nicht als direkter „Fatburner“. Dennoch spielt es eine entscheidende Rolle in Prozessen, die beeinflussen, wie dein Körper Energie nutzt, Appetit reguliert, schläft und sich erholt.
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