Wenn bei dir Pickel nach dem Training auftreten, bist du nicht allein. Schweiß, Hitze und Reibung können das Gleichgewicht der Haut stören und das Auftreten von Unreinheiten begünstigen – besonders, wenn nicht die richtigen Produkte verwendet werden. Die gute Nachricht: Du musst dich nicht zwischen Hautpflege und einem aktiven Lebensstil entscheiden.
In diesem Artikel erklären wir dir, warum diese Pickel entstehen, wie du sie von gewöhnlicher Akne unterscheiden kannst und vor allem, welche Art von Sonnenschutz und Pflege du in deine Routine integrieren solltest, um zu trainieren, ohne deine Haut zu belasten.
Warum entstehen Pickel durch Schweiß beim Sport?
Pickel, die während oder nach dem Training auftreten, sind recht häufig und haben in den meisten Fällen eine einfache Erklärung: die Kombination aus Schweiß, Hitze, Reibung und bakterieller Vermehrung auf der Haut.
Während körperlicher Aktivität erhöht der Körper die Schweißproduktion, um die Temperatur zu regulieren. Gleichzeitig kann die Haut mehr Talg produzieren.
Diese Mischung aus Schweiß, Talg und abgestorbenen Hautzellen kann die Poren verstopfen und so kleine, akneähnliche Hautveränderungen begünstigen – besonders im Gesicht, auf der Brust oder am Rücken.
In anderen Fällen handelt es sich nicht um Akne, sondern um einen Hitzeausschlag (Miliaria). Dieser entsteht, wenn Schweißkanäle verstopft sind und der Schweiß unter der Haut eingeschlossen wird. Es bilden sich kleine rote Pickel, die jucken oder brennen können. Häufig tritt dies in Bereichen auf, in denen Kleidung reibt oder sich Feuchtigkeit staut.
Zudem begünstigt die feuchte Umgebung durch Schweiß – insbesondere wenn er lange auf der Haut bleibt – das Wachstum von Bakterien. Das passiert zum Beispiel, wenn man nach dem Training nicht duscht oder verschwitzte Kleidung zu lange trägt, was Reizungen und Unreinheiten verstärken kann.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Reibung. Enge Kleidung, Rucksäcke, Gurte oder Sportausrüstung können sogenannte mechanische Akne verursachen: eine Hautreizung durch wiederholtes Reiben, die durch Schweiß verstärkt wird.
Um diese Pickel zu vermeiden, solltest du so schnell wie möglich nach dem Training duschen, atmungsaktive Kleidung tragen und auf eine sanfte, aber gründliche Hautreinigung achten.
Bei zu Akne neigender Haut kann es hilfreich sein, Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Niacinamid in die Pflegeroutine zu integrieren.
Wenn die Hautveränderungen anhalten, sich verschlimmern oder Beschwerden verursachen, solltest du einen Dermatologen aufsuchen.
Unterschied zwischen gewöhnlicher Akne und schweißbedingten Pickeln
Auch wenn sie ähnlich aussehen können, haben gewöhnliche Akne und schweißbedingte Pickel einen unterschiedlichen Ursprung und Verlauf.
Gewöhnliche Akne ist eine komplexere und oft chronische Hauterkrankung. Sie hängt mit Faktoren wie übermäßiger Talgproduktion, verstopften Poren und der Vermehrung von Bakterien wie Cutibacterium acnes sowie hormonellen Einflüssen zusammen.
- Mitesser (schwarze und weiße Komedonen)
- Entzündete Pickel (Papeln und Pusteln)
- Tiefer liegende, schmerzhafte Läsionen wie Zysten
Schweiß ist nicht die direkte Ursache, kann Akne aber verschlimmern.
Schweißbedingte Pickel hingegen entstehen durch äußere Faktoren wie Hitze, Feuchtigkeit und Reibung.
- Kleine rote oder durchsichtige Pickel
- Juckreiz oder Brennen statt Schmerz
- Auftreten an Reibungszonen
- Schneller Verlauf und rasches Abklingen
Wie du schweißbedingte Akne vermeidest
1. Nach dem Training duschen
2. Atmungsaktive Kleidung tragen
3. Reibung reduzieren
4. Gute Hauthygiene
5. Haut nicht berühren
Wie du die richtige Sonnenpflege wählst
Achte auf folgende Eigenschaften:
- Oil-free
- Nicht komedogen
- Mattierendes Finish
Routine nach dem Training
Reinigen, trocknen und pflegen.
Gesunde Haut trotz aktivem Lebensstil.
Das Team von NDL Pro-Health berät Sie, wie Sie einen gesunden Lebensstil pflegen können. Es gibt Wissen und Produktempfehlungen weiter, um Ihnen optimale Lösungen für Ihren Alltag, Ihr Training und die anschließende Erholung zu bieten, damit Sie sich körperlich und geistig wohl fühlen.